FT Hof Blog

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Apr 15
2010

Windows-Tipps

Posted by Administrator in Untagged 

Administrator

Ich habe eine neue und gute Seite über windows 7 und Vista gefunden. Das schöne daran ist, das es einen Blog und ein Forum mit ausführlichen Anleitungen gibt.

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Nov 15
2009

Ramsin Azizsir zum Juniorenringer 2009 gewählt

Posted by Administrator in Ringen

Administrator

Beim „Deutschen Ringertag“ am 14.November in Mainz wurden folgende Sportler/innen

Ernannt bzw. werden geehrt:

Ringer des Jahres 2009:         Nico Schmidt                    (RSV Frankfurt/O.)

3. der Europameisterschaft und

5. der Weltmeisterschaft

 

Ringerin des Jahres 2009:      Stefanie Stüber                (VfK Schifferstadt 07)

3. der Europameisterschaft

 

Juniorenringer 2009:              Ramsin Azizsir                  (ASV Hof)

Europameister der Junioren – gr.-röm. Stil

 

Juniorenringerin 2009:           Katharina Baumgartner      (SC Anger)

Europameisterin der Kadettinnen

Nov 14
2009

Luckenwalde - Sponsor sitzt in Untersuchungshaft

Posted by Administrator in Ringen

Administrator

Schon vor längerem habe ich von Geldsorgen bei Luckenwalde gehört. Wer den heutigen Kampf live miterlebt hat, konnte den Respekt der Gegener vor dem ASV förmlich spüren. Allerdings wurden wir nicht zum ersten mal um wichtige Punkte durch auffallende Fehlentscheidungen des Mattenrichters betrogen.  Nachdem angeblich extra Kämpfer eingeflogen wurden, wundert es einen angesichts dieser Tatsache schon, wie die Mannschaft eigentlich finanziert wird. Nun bleibt es abzuwarten, wie die nächste Saison für den 1. LSC verläuft bzw. ob es diesen überhaupt noch in der 1. Liga gibt.

Der Sponsor (Geschäftsführer) sitzt wegen Insolvenzbetrug in Unteruchungshaft.  Folgende Quellen habe ich gefunden:

Logistik Inside

NDR1

Welt Online

Sep 01
2009

Ahmed Mehmedov - Giftig, selbstbewusst, konditionsstark

Posted by Administrator in Ringen

Administrator

Dominik Zeh kochte auch zwei Tage danach vor Wut. Einige seiner Hofer ASV-Ringer hatten sich beim Auftaktkampf der neuen Bundesliga-Saison in Thalheim in einer miserablen Form präsentiert. Am heftigsten kritisierte der Cheftrainer den bulgarischen Halbschwergewichtler Ahmed Mehmedov, dem Zeh gestern klar zu verstehen gab: "Noch so eine Vorstellung darf er sich nicht erlauben. Er bekommt am Samstag gegen Anger in Oberkotzau eine Bewährungschance."

Zeh weiß, dass diese Maßnahme nicht bei allen ASV-Fans auf Gegenliebe stößt. "Die wollen den Christoph Neidhardt ringen sehen. Ich weiß aber auch, dass Anger in dieser Gewichtsklasse mit Gergely Kiss bärenstark besetzt ist. Da würde ich den Christoph nur unnötig verheizen." Mehmedov muss also wieder ran. Zeh traut ihm eine Steigerung zu. Er sei erfahren genug und habe auch die Techniken drauf. "Was fehlt, sind Kondition und der eiserne Wille." Die Kondition soll in täglichen Runden - 12 an der Zahl - um den Jahn-Platz auf Vordermann gebracht werden. Den Willen wecken kann Zeh wahrscheinlich nur, wenn er Mehmedov mit finanziellen Konsequenzen droht.

Doch der Bulgare ist nicht das einzige Sorgenkind in einer Staffel, in der, wie ausführlich berichtet, die ASV-Eigengewächse den Sieg sicherstellten. "Radoslav Pachlev schien geistig abwesend zu sein, Sascha Büchner ließ sich vom Thalheimer Hexenkessel einschüchtern und Andrej Tautchki blieb unter seinen Möglichkeiten."

Dafür wuchsen zwei junge Hofer weit über sich hinaus: Matthias Hader und Thorsten Preiß. "Matthias hat in der vergangenen Saison gegen Patrick Baumann noch verloren. Er war in seinem Kampf genauso Außenseiter wie Thorsten gegen Kevin Melhorn." Zeh führt die enorme Leistungssteigerung der beiden Nachwuchskräfte auf das intensive und gezielte Training in der Hofer Ringer-Halle am Theresienstein zurück. Zeh, der bekanntlich zwei deutsche Meistertitel nach Hof geholt und dabei auch die Ringer-Ikone Alexander Leipold entthront hat, ist voll des Lobes über seine Youngster: "Matthias hat taktisch sehr clever gerungen und war körperlich topfit. Thorstens Leistung war phänomenal." Obwohl er gar nicht in seiner Lieblingsstilart ringen durfte? Zeh nickt. "Thorsten ist im freien Stil besser, aber wir mussten so aufstellen, um Andrej Tautschkis Punkte auf der sicheren Seite zu haben." Der Trainer war vor dem letzten Kampf des Abends mit den Nerven ziemlich am Ende und hatte sich mit der Auftaktniederlage fast schon abgefunden. Aber dann kam Thorsten, giftig, selbstbewusst, konditionsstark. Zeh: "Der hat sich von dem 0:6 in der 1. Runde gar nicht beeindrucken lassen, war mental unheimlich gut drauf und verdiente sich auch wegen der Ausnahmesituation im entscheidenden Kampf die Note 1."

Genau das erwartet Zeh von seinen Ringern: Kämpfen mit heißen Herzen und kühlen Köpfen. Und er erwartet Teamgeist. "Es geht nicht, dass Ringer, die schon fertig sind, sich während des Mannschaftskampfes in die Kabine zurückziehen und dort ein Nickerchen machen. Ab sofort stehen alle mit am Mattenrand und feuern an."

Dominik Zeh hat von Montag bis Mittwoch ein hartes und intensives Training angeordnet. "Da müssen sie alle wieder ans Limit und teils darüber hinaus gehen." Ab Donnerstag fährt er die Belastung herunter und schließt die Trainingswoche mit Übungen für explosives Ringen ab. Jetzt gilt es am Samstag gegen Anger bestehen. "Da müssen alle alles geben, egal, wer ringt", sagt der Trainer, der auch wieder auf den Tschechen Marek Sevec zurückgreifen will. ASV-Präsidiumsmitglied Gerhard Vogel verteidigt den Schwergewichtler, der nur einen Punkt beisteuerte. "Marek ringt bei internationalen Turnieren eine Gewichtsklasse tiefer. Und er hatte einen schweren Stand gegen seinen Landsmann Vala, der natürlich alle Griffe kannte."

So wollen ihn die Fans sehen und so haben sie ihn auch schon gesehen: Achmed Mehmedov (rotes Trikot) in Aktion

Aug 31
2009

ASV Hof - Thalheim - Ein Triumph der Hofer Jungs

Posted by Administrator in Ringen

Administrator

 Ein Ringer-Krimi mit Happy End für den ASV Hof, der zum Bundesliga-Auftakt als Favorit ins sächsische Thalheim gereist war und dort bis zur letzten Sekunde um den hauchdünnen 18:15-Sieg zittern musste. Es war ein Triumph der Hofer Jungs Matthias Hader, Ramsin Azizsir und Thorsten Preiß, die mit ihren Einzelerfolgen maßgeblich zum Erfolg beitrugen. Vor allem Preiß stand im letzten Kampf des Abends unter enormem Druck. Hopp oder topp? Thorsten blieb cool und ließ sich zu Recht von den vielen mitgereisten ASV-Fans feiern. Ein Ringer-Held

Der Reihe nach: Der ASV wurde seiner Favoritenrolle zunächst gerecht. Matthias Hader, auch ein Hofer Eigengewächs feierte gegen den stark eingeschätzten Patrick Baumann einen nicht unbedingt erwarteten Auftaktsieg. Hader rang von Beginn an konzentriert, hatte in den entscheidenden Sekunden des Kampfes klare konditionelle Vorteile.

Der erste Dämpfer

Der erste Dämpfer kam schon im zweiten Kampf. Der erstmals im Hofer Dress ringende Ex-Luckenwalder Marek Svec galt als Bank, tat sich aber gegen seinen sperrigen tschechischen Landsmann David Vala unerwartet schwer. Keine einzige technische Wertung stand nach einem eher langweiligen Schwergewichtskampf zu Buche. Svec gewann nach einem 0:2-Rückstand in der 5. Runde per Kampfrichterentscheid, weil er einen Tick aktiver war.

Große Hofer Hoffnungen ruhten auf Radoslav Pachlev, der auch engagiert begann, sich dann aber überschätzte und nach der 1:0-Führung eine Runde nach der anderen vergeigte. Thomas Berger gab richtig Gas, Pachlev resignierte viel zu schnell. Thalheim witterte Morgenluft. Zumal Radoslav Dublinowski im Halbschwergewichtskampf gegen den Hofer Bulgaren Ahmed Mehmedov auf wenig Widerstand stieß. ASV-Trainer Dominik Zeh tobte am Mattenrand wie weiland Rumpelstilzchen. Aber es half alles nichts. Mehmedov reagierte weder auf Zehs Anweisungen noch auf Dublinowskis Attacken und ging sang- und klanglos unter.

Hof lag hinten, baute jetzt auf Sascha Büchner, dem aber gegen den jungen Polen Bienkowski nach einer verdienten 0:1-Führung das Herz in die Hosen rutschte. Bienkowski konterte Büchner immer wieder aus - 3:1, Halbzeitstand 10:6 für die sächsischen Gastgeber. Das hatte sich der ASV wahrlich anders vorgestellt. Aber noch war natürlich längst nichts verloren, zumal mit Ramsin Azizsir das Hofer Trumpfass im ersten Kampf nach der Pause auf der Matte stand. Der Hofer Junioren-Europameister erfüllte die Erwartungen hundertprozentig, beherrschte Waldemar Streib nach Belieben. Immer wenn der aufmüpfig wurde, verschärfte Azizsir das Tempo - unspektakulär aber effektiv. Weil auch Ondrej Ulip seinen Thal-
heimer Kontrahenten Erik Weiß in einem beinharten Kampf stets auf Distanz hielt und 3:0 gewann, schien Hof wieder auf der Siegesstraße. Enttäuschend dann der Auftritt von Neuzugang Marcus Plodek, der gegen Kamil Skaskiewic an ringerische Grenzen stieß und auch kämpferisch hinter den Erwartungen blieb. Skaskiewicz' 4:0 durch technische Überlegenheit war die Quittung. Wieder lag Thalheim in der Mannschaftswertung vorn.

Die Leichtgewichtler mussten es richten. Andrey Taukchi rang engagiert, aber riskant. Immer wieder musste er gegen Dennis Mehlhorn höllisch auf der Hut sein. Sein 3:0-Punktsieg war dennoch verdient. Hof führte vor dem letzten Kampf 15:14. Thorsten Preiß wusste jetzt, was auf ihn zukommen würde. Thalheims Ringer-Anhängerschaft stand Kopf. Weil sie in Preiß einen Hofer Schwachpunkt vermutete. Die Gastgeber täuschten sich aber gewaltig. Preiß rang gegen Kevin Mehlhorn von der ersten Minute an cool und aggressiv, überstand kritische Phasen mit unbändigem Kampfgeist und konnte sich nach vier Runden als 3:1-Punktsieger feiern lassen. ASV-Fans stürmten auf die Matte und ließen ihren Helden hochleben.

Matthias Hader gewann im Auftaktkampf überraschend hatte maßgeblichen Anteil am Hofer Zittersieg.

Jul 02
2009

Ramsin Azizsir ist Europameister der Junioren

Posted by Administrator in Ringen

Administrator

Der Anruf beim ASV Hof kam um 17:51 Uhr: "Gold" schrie der Präsident des Deutschen Ringer-Bundes Manfred Werner ins Telefon. Er hatte die Nachricht kurz vorher vom Bundestrainer direkt von der Matte erhalten.
Ramsin zeigte sich von seiner besten Seite. Der Bundestrainer Jannis Zamanduridis ist begeistert von seinen Männern: "professionel in der Vorbereitung und konzentriert im Wettkampf!" lobte er insbesondere den jungen Hofer.

 Hier die einzelnen Kämpfe:

Qualifikation:Ramsin Azizsir - Marthin Nilsen-NOR 2:0, 0:1, 2:0
Achtelfinale : Ramsin Azizsir - Cyril Vescan-FRA = 0:1, 5:0,1:0
Viertelfinale : Ramsin Azizsir - Dgavid Gamzatov-BLR = 1:0, 1:0
Halbfinale: Ramsin Azizsir - Artur Aleksanyan-ARM = 1:0, 0:2, 1:0
Finale: Ramsin Azizsir - Murtuza Taghiyev-AZE = 1:0, 0:5, 2:0

Jun 03
2009

Ramsin Azizsir auf Rang drei abonniert

Posted by Administrator in Ringen

Administrator

Der Hofer mischt beim internationalen Brandenburg-Cup unter den europäischen Spitzenringern ausgezeichnet mit und erntet großes Lob vom Bundestrainer.

Als guter Dritter mitten drin im Gewühl vieler europäischer Spitzenringer beim 8. Internationalen Brandenburg-Cup war der Hofer Ramsin Azizsir (84 kg), dem Nachwuchs-Bundestrainer Jannis Zamanduridis ein Sonderlob ausstellte. "Ramsin hat schon vor wenigen Wochen, beim hochdotierten Turnier in Antalya eine stark ansteigende Leistungskurve nachgewiesen, nun hat er diese Leistung unterstrichen", war Zamanduridis zufrieden.

Vor allem der Sieg gegen den Türken Karatas Seban war ein taktisches Meisterstück von Azizsir, der danach auch Victor Sosunouskil (Weißrussland) bezwang. Im Halbfinale unterlag der Hofer Bundesliga-Ringer allerdings dann dem enorm stark ringenden Finnen Tarino Toumas.

Im Kampf um Bronze ließ Ramsin Azizsir nichts anbrennen und sicherte sich vor allem mit guter Defensivarbeit im Bodenkampf gegen Laurinaitis Vilus (Litauen) die Bronzemedaille. "Den dritten Platz habe ich dieses Jahr wohl fest gebucht", lacht Ramsin Azizsir, wäre allerdings auch froh, bei den anstehenden internationalen Meisterschaft eben auf diesem Bronzerang zu stehen. Jörg Richter

Ramsin Azizsir wird in der Nationalmannschaft von Nachwuchs-Bundestrainer Jannis Zamanduridis betreut, der mit den Muskeln des Hofers seine Mühe hat. Unterstützt wurde Zamanduridis in Frankfurt/Oder von Sebastian Möser

 

Mai 21
2009

Ramsin Azizsir erkämpft Bronze im türkischen Antalya

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Sieben deutsche Juniorenmeister waren am Wochenende im türkischen Antalya bei einem internationalen Turnier für den Deutschen Ringerbund am Start. Dieses sehr stark besetzte Turnier, bei dem Ringer aus fast allen Ostblockstaaten und aus Westeuropa am Start waren, diente als Vorbereitung für die im Juli angesetzten Europameisterschaften in Georgien und die Weltmeisterschaften in der Türkei (griechisch-römischer Stil).

Der deutsche Juniorenmeister und Nationalstaffelringer Ramsin Azizsir vom Hofer Bundesligisten ASV Hof kämpfte in der 84-Kilo-Klasse gegen 13 andere Landesmeister.

Der Hofer bekam im ersten Kampf Cheriekow (Kasachstan) als Gegner zugelost und gewann. Im zweitem Gefecht gegen Sadic aus der Türkei war der Hofer eindeutig der bessere Ringer, wurde aber unter großem Protest des deutschen Nationaltrainers Jannis Zamanduridis eindeutig vom Kampfgericht benachteiligt und musste eine Punktniederlage einstecken.

Nun traf der Hofer ASV-Ringer auf den amtierenden Europameister Papp aus Rumänien. Hier lieferte Azizsir nach Aussage des Bundestrainers "einen bärenstarken Kampf" und holte sich die Bronzemedaille.
Mai 16
2009

Ramsin Azizsir bei Turnier in der Türkei

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Der deutsche Juniorenmeister und Nationalstaffelringer Ramsin Azizsir vom ASV Hof wurde vom Deutschen Ringerbund für dieses Wochenende zu einem internationalen Juniorenturnier nach Antalya (Türkei) eingeladen. Dieses hochklassig besetzte Turnier gilt als Vorbereitung auf die Junioren-Europameisterschaft im griechisch-römischen, bei der auch der Hofer ASV-Ringer für Deutschland zum Einsatz kommen wird.

 

Mai 07
2009

Der neue Hofer Trainer Dominik Zeh will mindestens in die Playoffs

Posted by Administrator in Ringen

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Es darf etwas mehr sein

Die Vereine sehen die Liga nach der Umstellung auf zwei Gruppen auf dem richtigen Weg.

Zwar sind es noch mehrere Monate bis zum Start in die neue Ringer-Bundesliga, doch laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Am 31. Mai hört das Wechselkarussell auf sich zu drehen. Spätestens dann müssen die Teams komplett sein.

Erst vor wenigen Wochen zogen die DRB-Verantwortlichen die Reißleine, nach den Mannschaftsrückzügen des KSV Ketsch, des TSV Dewangen, sowie des "Bundesliga-Dinos" KSV Witten, wurde kurzfristig eine Reduzierung von drei- auf zwei Erstligastaffeln beschlossen. Zudem wurde der Türkische RV Berlin in die höchste Landesklasse zurückgestuft, die Hauptstädter hatten offene Forderungen des DRB nicht beglichen und auch den Meldetermin für die 1. Bundesliga verstreichen lassen. Nach vielen Diskussionen wurden die beiden Staffeln in Ost- und Westgruppe eingeteilt, wobei die bayrischen Teams in den Osten rücken, wo mit dem ASV Hof und dem AC Lichtenfels im vergangenen Jahr ohnehin schon zwei fränkische Teams vertreten waren.

Der ASV Hof startet am 29. August beim RV Thalheim. Das erste Zeigen vor eigener Kulisse steigt am 2. Kampftag vor eigener Kulisse gegen den SC Anger, Nachbar AVG 06 Markneukirchen empfängt den SV Wacker Burghausen zum Heimauftakt. Am 10. Oktober empfängt der ASV Hof die Musikstädter.

Bei den Neuverpflichtungen hält man sich bei allen drei Erstbundesligisten noch bedeckt. Beim ASV Hof drang die Nachricht über die Verpflichtung des Tschechen Marek Svec (96 kg/120 kg/GR) nach außen, während sich die Musikstädter Florian Rau (74 kg/FR) vom RSK Gelenau, sowie Mario Koch (60 kg/FR/TuS Jena) als wichtige, deutsche Neuzugänge "angelten".

Dominik Zeh hat die Trainerstelle von seinem Vater Horst übernommen und legte gleich die Messlatte für den ASV Hof noch ein Stückchen höher. "Die Play-off's sollen es auf jeden Fall werden - vielleicht auch etwas mehr", war vom ehemaligen DRB-Auswahlringer zu erfahren. Das Ziel Play-Off's haben sich mehrere Mannschaften gesetzt, doch nur vier Teams aus jeder der beiden Staffeln erreichen die Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2009/2010, was eine spannende Saison erwarten lässt.

Der AC Lichtenfels muss drei Abgänge verkraften, Florian Dörfler (74 kg/FR) wechselte zum Staffelkonkurrenten SV Wacker Burghausen, Lernik Vanjan zog es zum Zweitbundesligisten TKSV Bonn-Duisdorf und Erik Kamm kämpft künftig für den ASV Bindlach in der Landesliga Nord. Dagegen kommt mit Asen Kumanov ein starkes Fliegengewicht zurück, der schon 2006 für den ACL die Ringerstiefel schnürte.

"Diese Staffel scheint zum jetzigen Stand sehr ausgeglichen, es wird auf jeden Fall sehr spannend", so Markneukirchens Ringerchef Peter Meinel mit Blick auf das Feld der Oststaffel. "Die höchste deutsche Kampfklasse hatte mit der Regionalisierung der 1. Bundesliga viel Glanz eingebüßt, doch nun sind wir wieder auf einem richtigen Weg und da werden sich wohl auch die überregionalen Medien bald wieder für das Ligageschehen im Ringkampfsport interessieren", spricht der Markneukirchner vielen seiner Amtskollegen aus der Seele.

Die KG Frankfurt/Eisenhüttenstadt und der KFC Leipzig bleiben ihrer Linie treu und kämpfen ausnahmslos mit Eigengewächsen, sowie Ringern aus der Region und auch beim RV Thalheim hält man sich mit Einkäufen aus dem Ausland zurück. "Daher wird es wohl wieder einen Niveau-Unterschied innerhalb der Staffel geben", sieht auch Markneukirchens Trainer Mario Willomeit den Weg dieser Teams als richtig, doch für viele derzeit als nicht umsetzbar an.

 

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